Oskar und die Profilachse

Mai 3, 2012 von Oskarderorca | Kommentare deaktiviert

Zahnprophylaxe mit Oskar

Oskar ist ein Zahnwal

Oskar, der Orca gehört zur sogenannten Ordnung der Zahnwale.

Zahnwale haben gleichförmige Zähne (manche von ihnen nur ein paar, andere bis zu 200). In Oskar´s Gebiss wachsen 50 Zähne. Die Gruppe der Zahnwale besteht aus 66 Arten (darunter viele kleine Wal-, Delfin- und Schweinswalarten).

Zu den Bartenwalen gehören die 10 größten Wale (z.B. Blauwale, Finnwale). Bartenwale haben anstelle der Zähne eine Art Filter. Sie besitzen im Oberkiefer zahlreiche, bis zu 4 Meter lange Hornkämme, mit denen sie zum Beispiel zentimetergroße Kleinkrebse aus dem Wasser sieben können.

Schon die Milchzähne brauchen Pflege

Dieser lustige Lachs ist der Ober-Profi-Lachs

Oskar hat als Walbaby keine Milchzähne. Ihm wachsen direkt alle Zähne, die er auch später behalten wird.

Bei uns Menschen ist das anders. Mit etwa sechs Monaten bekommt ein Kind seinen ersten Zahn. Mit drei Jahren sind dann alle 20 Milchzähne vorhanden.

Wozu brauchen wir Zähne? Zum Beispiel, um von einem Apfel ein Stück abbeißen zu können. Die Milchzähne sind aber auch dazu da, richtig sprechen zu lernen. Und sie halten praktisch den Platz frei, für die später nachrückenden Zähne.

Fallen die ersten Zähne jedoch zu früh aus, ist das nicht gut. Die nachrückenden Zähne können sich verschieben und schief wachsen.

Ab sechs Jahren fallen in der Regel die Milchzähne von alleine aus und machen neuen Zähnen nach und nach Platz. Dann erscheinen auch die ersten bleibenden Backenzähne und ab zwölf dann zweiten Backenzähne.

Starke Zähne bekommt man durch gute Pflege

Hier kontrolliert ein Profi-Lachs Oskar´s Zähne

Um starke und gesunde Zähne zu bekommen, muss man schon seine Milchzähne besonders gut pflegen. Denn auch sie bekommen leicht Zahnkaries. Dazu gehört, das man regelmäßig seine Zähne beim Zahnarzt kontrollieren lässt. Bei Oskar übernehmen dies die Profi-Lachse. Sie wissen nämlich eine Menge über Zahnprohylaxe.

Auch Oskar weiß: Süßigkeiten führen zu Zahnkaries.

Ab und zu darf es aber schon mal sein. Am besten direkt nach dem Essen naschen und nicht über den ganzen Tag verteilen. Ein Tipp: Es gibt zahnfreundliche Süßigkeiten ohne Zucker oder sonstigen schädigenden Substanzen, wie zum Beispiel Säuren. Sie haben anstelle von Zucker sogenannte Zuckeraustauschstoffe. Sie sind am „Zahnmännchen mit Schirm“ erkennbar.

Die ganze Profi-Lachs-Mannschaft als Gruppenbild

Es müssen aber nicht immer Süßigkeiten sein. Viele gesunde Zwischenmahlzeiten schmecken auch sehr lecker. Gesunde Zwischenmahlzeiten sind zum Beispiel Möhren, Birnen, Äpfel, Orangen, Melonen, Nüsse, Körner, Naturjoghurt, fettarme Milch und fettarmer Käse.

Zuckerhaltige Getränke, wie gesüßte Kindertees oder Fruchtsäfte schmecken zwar Kindern sehr gut, schaden den Zähnen aber gewaltig.

Für die Gesundheit der Zähne sind Vitamine und Mineralien erforderlich. Eine ausgewogene Ernährung mit einem niedrigem Zuckergehalt versorgt den Körper mit allen nötigen Dingen.

Milch, Käse und grünes Gemüse enthalten zum Beispiel Kalzium. Dies ist für die Entwicklung harter und gesunder Zähne notwendig.

Fluorid spielt eine Hauptrolle, um Zahnkaries vorzubeugen. Das Mineral wird bei Kindern im Zuge des Wachstums der Zähne in den Zahnschmelz eingelagert. Es wird für den harten Schmelzmantel benötigt, der jeden Zahn schützt. Außerdem unterstützt es die Reparatur bereits eingetretener Säureschäden am Zahnschmelz. Der reparierte Zahnschmelz besteht hinterher aus härteren und säurefesterer Substanz. Man findet das Mineral mancherorts im Leitungswasser, zudem in den meisten Fischarten, Mineralwässern und Teesorten.

Wovon ernährt sich Oskar eigentlich?

Hallo, Profi-Lachse, sagt Oskar, …... Schaut doch bitte mal nach meinen Zähnen!

Eine gute Ernährung ist natürlich auch für Oskar sehr wichtig. Als Walbaby nimmt er in den ersten zwölf Monaten die fettreiche Muttermilch zu sich. Danach geht er auf die Jagd nach Fischen. Die Profi-Lachse brauchen aber nichts befürchten. Schließlich helfen sie Oskar in unserer Geschichte.

Oskar stammt aus einer Familie von Walen, die zu den sogenannten ortsansässigen Orcas aus dem Norden von Vancouver Island in Kanada gehören.

Forschern ist bekannt, dass diese Wale zumindest in den Sommermonaten keine anderen Säugetiere angreifen oder fressen.

Orcas in anderen Teilen der Erde haben dagegen auch andere Meeressäuger, wie Delfine, Wale oder Robben auf ihrem Speiseplan stehen. Sie leben eben nicht an einem Ort, wo es von Fischen nur so wimmelt.

Zahnpflege ist wichtig

Zwei Profi-Lachse reinigen Oskar´s Zähne

Oskar muss sich nicht um möglichen Zahnbelag und Zahnkaries kümmern.

Damit unsere Zähne nicht krank werden, müssen wir sie regelmäßig von Zahnbelag befreien. Nur so können wir verhindern, dass Zahnkaries entsteht.

Wie entsteht Karies? Zucker und andere Bestandteile im Essen und in Getränken werden von den in unserem Mund lebenden Mikroorganismen (Plaque-Bakterien) in Säuren umgewandelt, die den Zahnschmelz angreifen und kariös zerstören. Je länger Bakterien und Säuren auf den Zahn einwirken können, desto größer ist das Kariesrisiko.

Das gilt für Milchzähne und auch für die späteren Zähne.

Regelmäßiges Putzen ist wichtig

Ist der erste Milchzahn draußen, sollten Eltern beginnen die Zähne des Kindes einmal täglich – am besten abends – mit einer höchstens erbsen-großen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta zu reinigen. So werden die gefährlichen Zahnbeläge entfernt.

Ab dem zweiten Geburtstag sollten Sie die Milchzähne zweimal täglich – morgens und abends – mit einer fluoridhaltigen Kinderzahnpasta putzen. Kinderzahnpasta deshalb, da diese entsprechend geringere Fluoridkonzentrationen enthält.

Sollte der Sprössling beim Zähneputzen mal einen Teil verschlucken, besteht bei diesen Zahnpasten trotzdem keine Gefahr einer Fluoridüberdosierung.

Karies und Zahnfleischentzündungen wird hiermit vorgebeugt. Je früher mit dem Putzen begonnen wird, desto eher gewöhnt sich das Kind aber auch an die tägliche Mundhygiene. Eltern müssen jedoch das Zähneputzen bei Kleinkindern selbst übernehmen und bis in das Schulalter hinein die Kinderzähne weiterhin nachputzen.

Hier putzt ein Profi-Lachs Oskar die Zähne

Zum Zähneputzen wird von Zahnärzten die „KAI-Methode“ empfohlen.

KAI = Kaufläche, Außenfläche, Innenfläche.

In dieser Reihenfolge sollten die Zähne gebürstet werden.

Schritt für Schritt reinigt man nun jeden Zahn an der Außen- und an der Innenseite sowie an der Oberfläche. Zahnhälse und Kaufläche verdienen dabei besondere Beachtung, da sich Zahnbelag dort am häufigsten festsetzt.

Eltern wissen: Manchmal haben die Kleinen einfach keine Lust aufs Zähne putzen.

Sogenannte Plaquetabletten zeigen dem Kind, dass sich auf seinen Zähnen jede Menge Zahnbelag befindet. Durch die Einfärbung bestimmter Stellen, kann es gleichzeitig erkennen, wo der Zahnbelag vor allem sitzt und an diesen Stellen gezielter putzen.

Eltern können den Test nach dem Zähne putzen wiederholen. Der Erfolg durchs Zähneputzen ist sofort sichtbar.

Die richtige Zahnbürste

 Natürlich hat der Profi-Lachs eine spezielle Oskar-Zahnbürste

Für Kinder gibt es spezielle kleine Kinderzahnbürsten. Sie haben mittelharte Nylonborsten und abgerundete Spitzen.

Mittlerweile gibt es auch für Kinder entwickelte elektrische Kinderzahnbürsten. Sie sind von Zahnärzten anerkannt. Denn die elektrischen Zahnbürsten entfernen den gefährlichem Zahnbelag optimal. Viele Kinder finden diese Zahnbürsten einfach klasse und putzen deutlich öfter und länger ihre Zähne.

(Quellen: Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V., Aktion Zahnfreundlich e.V., Gaba GmbH, Ivoclar Vivadent AG)

Weitere Informationen über Zahnpflege bei Kindern

Es gibt ganz tolle kleine Broschüren über Zahnpflege und Kariesvorsorge bei Kindern. Fragen Sie den
am besten Ihren Zahnarzt oder Kinderarzt.

Dieser Profilachs hat noch ein paar Linktipps

Informationen im Internet:

www.zahnmaennchen.de
www.dgzmk.de

Ist Oskar eigentlich ein Fisch?

Mai 3, 2012 von Oskarderorca | Kommentare deaktiviert

Orcas sind Säugetiere

Nein, Oskar ist ein Orca-Wal. Ein Orca ist das größte Mitglied der Familie der Delfine, die ja Säugetiere sind.

Da Orcas fast 10 Meter lang werden können, bezeichnet man sie auch als Wale. Unser kleiner Oskar muss aber noch ganz schön wachsen, bis er so groß ist. Denn im Moment seiner Geburt ist er gerade etwas größer als ein ausgewachsener Mensch.

Gibt es unterschiedliche Walarten?

Mai 3, 2012 von Oskarderorca | Kommentare deaktiviert

Ja.

Wissenschaftlich gesehen gehört Oskar zur Ordnung der Cetaceen, worunter alle Waltiere fallen. Das Wort stammt vom lateinischen cetus (ein großes Meerestier) und vom griechischen ketos (ein Seeungeheuer) ab.

Insgesamt gibt es 76 Arten von Walen. Biologen teilen diese Wale in Zahnwale und Bartenwale ein, die allesamt Säugetiere und keine Fische sind. Sie haben Lungen, wie wir Menschen. Wale brauchen deswegen Luft zum Atmen.

Die Gruppe der Zahnwale besteht aus 66 Arten kleiner Wale, Delfine und Schweinswale. Sie haben gleichförmige Zähne (manche von ihnen nur ein paar, andere bis zu 200), mit denen sie ihre Beute packen.

Orcas (lateinisch: orcinus orca) gehören zur sogenannten Ordnung der Zahnwale und dort zur Familie der Delfine. Da Orcas fast 10 Meter lang werden können, bezeichnet man sie aber als Wale. Sie werden auch Schwertwale oder Killerwale genannt.

Zu den Bartenwalen gehören dagegen die 10 größten Wale, die wiederum in 3 Familien eingeteilt sind (Glatt-, Grau- und Furchenwale). Bartenwale haben anstelle der Zähne eine Art Filter. Sie besitzen im Oberkiefer zahlreiche, bis zu 4 Meter lange Hornkämme, mit denen sie zum Beispiel zentimetergroße Kleinkrebse aus dem Wasser sieben können.

Ein weiterer Unterschied zwischen Zahn- und Bartenwalen: Haben Zahnwale nur ein Nasenloch, so besitzen Bartenwale zwei Nasenlöcher. Aus denen können sie beim Ausatmen einen „Blas“ (Bezeichnung für die Atemwolke aus kondensierter Luft) bis zu 7 Metern Höhe aufsteigen lassen können.

Der Kleinste Wal ist der Pazifische Hafenschweinswal mit 1,5 Meter Länge und 50 Kilogramm Gewicht. Der Größte Wal ist der Blauwal. Er wird über 30 Meter Lang und wiegt bis zu 200 Tonnen. Das ist fast soviel, wie 200 Autos zusammen wiegen.

Soviel wird Oskar nie wiegen, auch nicht wenn er erwachsen ist. Er ist dann zwar 10 Meter lang, passt also gerade in ein großes Klassenzimmer, aber sein Gewicht entspricht nur dem von 8 bis 9 Autos.

Im Moment seiner Geburt wiegt Oskar ungefähr soviel wie fünf Kinder zusammen, die gerade die Grundschule besuchen. Er ist ja kaum größer als ein erwachsener Mensch.

Seit etwa 5 Millionen Jahren gibt es die heute lebenden Walarten bereits.

Ihre Vorfahren waren wahrscheinlich Raubtiere, die auf dem Festland lebten. Ihnen verdanken Wale auch ihre Säugetiermerkmale, wie beispielsweise die Lungenatmung oder das Austragen des Jungtieres im Mutterleib und das Säugen.

Wale leben sowohl in den warmen tropischen Meeren als auch in eiskalten Polargebieten, im Salz- und im Süßwasser.

Die verschiedenen Walarten findet man deshalb auch nicht überall, sondern nur in bestimmten Regionen der Erde. Sie haben sich an die jeweiligen Lebensbedingungen angepasst. Nur die Orcas sind fast überall auf der Welt anzutreffen.

Die meisten Walarten leben in Gruppen zusammen. Das Gruppenleben hat zahlreiche Vorteile: Mögliche Gefahren kann die Gruppe gemeinsam abwenden oder sie kann gemeinsam auf Beutezug gehen. Auch das voneinander Lernen ist möglich.

Wie heißen Oskars Körperteile?

Mai 3, 2012 von Oskarderorca | Kommentare deaktiviert

Körperteile bei einem Orca

Der Augenfleck ist der weiße Bereich über und hinter dem Auge von Oskar. Der weiße Fleck hinter der Rückenflosse, auch als Finne bezeichnet, wird Sattelfleck genannt. Männchen haben übrigens eine größere Finne (englisch: Dorsal Fin) als Weibchen. Mit den beiden Brustflossen (englisch: Flipper) hält Oskar während des Schwimmens das Gleichgewicht und steuert.

Die Schwanzflosse (englisch: Fluke) ist der flache Teil des Schwanzes, der sich beim Schwimmen auf und ab bewegt und für Antrieb sorgt. Das Nasenloch ist das Blasloch (englisch: Blowhole) eines Wales.

Die knollige Stirn der Orcas nennt man Melone (englisch: Melon). Man glaubt, dass mit ihr die Echolotsignale, also die Verständigungssignale empfangen werden. Und dann gibt es da noch den Bauchnabel, wie bei anderen Tieren und Menschen auch.