Ist Oskar eigentlich ein Fisch?

Mai 3, 2012 von Oskarderorca | Kommentare deaktiviert

Orcas sind Säugetiere

Nein, Oskar ist ein Orca-Wal. Ein Orca ist das größte Mitglied der Familie der Delfine, die ja Säugetiere sind.

Da Orcas fast 10 Meter lang werden können, bezeichnet man sie auch als Wale. Unser kleiner Oskar muss aber noch ganz schön wachsen, bis er so groß ist. Denn im Moment seiner Geburt ist er gerade etwas größer als ein ausgewachsener Mensch.

Gibt es unterschiedliche Walarten?

Mai 3, 2012 von Oskarderorca | Kommentare deaktiviert

Ja.

Wissenschaftlich gesehen gehört Oskar zur Ordnung der Cetaceen, worunter alle Waltiere fallen. Das Wort stammt vom lateinischen cetus (ein großes Meerestier) und vom griechischen ketos (ein Seeungeheuer) ab.

Insgesamt gibt es 76 Arten von Walen. Biologen teilen diese Wale in Zahnwale und Bartenwale ein, die allesamt Säugetiere und keine Fische sind. Sie haben Lungen, wie wir Menschen. Wale brauchen deswegen Luft zum Atmen.

Die Gruppe der Zahnwale besteht aus 66 Arten kleiner Wale, Delfine und Schweinswale. Sie haben gleichförmige Zähne (manche von ihnen nur ein paar, andere bis zu 200), mit denen sie ihre Beute packen.

Orcas (lateinisch: orcinus orca) gehören zur sogenannten Ordnung der Zahnwale und dort zur Familie der Delfine. Da Orcas fast 10 Meter lang werden können, bezeichnet man sie aber als Wale. Sie werden auch Schwertwale oder Killerwale genannt.

Zu den Bartenwalen gehören dagegen die 10 größten Wale, die wiederum in 3 Familien eingeteilt sind (Glatt-, Grau- und Furchenwale). Bartenwale haben anstelle der Zähne eine Art Filter. Sie besitzen im Oberkiefer zahlreiche, bis zu 4 Meter lange Hornkämme, mit denen sie zum Beispiel zentimetergroße Kleinkrebse aus dem Wasser sieben können.

Ein weiterer Unterschied zwischen Zahn- und Bartenwalen: Haben Zahnwale nur ein Nasenloch, so besitzen Bartenwale zwei Nasenlöcher. Aus denen können sie beim Ausatmen einen „Blas“ (Bezeichnung für die Atemwolke aus kondensierter Luft) bis zu 7 Metern Höhe aufsteigen lassen können.

Der Kleinste Wal ist der Pazifische Hafenschweinswal mit 1,5 Meter Länge und 50 Kilogramm Gewicht. Der Größte Wal ist der Blauwal. Er wird über 30 Meter Lang und wiegt bis zu 200 Tonnen. Das ist fast soviel, wie 200 Autos zusammen wiegen.

Soviel wird Oskar nie wiegen, auch nicht wenn er erwachsen ist. Er ist dann zwar 10 Meter lang, passt also gerade in ein großes Klassenzimmer, aber sein Gewicht entspricht nur dem von 8 bis 9 Autos.

Im Moment seiner Geburt wiegt Oskar ungefähr soviel wie fünf Kinder zusammen, die gerade die Grundschule besuchen. Er ist ja kaum größer als ein erwachsener Mensch.

Seit etwa 5 Millionen Jahren gibt es die heute lebenden Walarten bereits.

Ihre Vorfahren waren wahrscheinlich Raubtiere, die auf dem Festland lebten. Ihnen verdanken Wale auch ihre Säugetiermerkmale, wie beispielsweise die Lungenatmung oder das Austragen des Jungtieres im Mutterleib und das Säugen.

Wale leben sowohl in den warmen tropischen Meeren als auch in eiskalten Polargebieten, im Salz- und im Süßwasser.

Die verschiedenen Walarten findet man deshalb auch nicht überall, sondern nur in bestimmten Regionen der Erde. Sie haben sich an die jeweiligen Lebensbedingungen angepasst. Nur die Orcas sind fast überall auf der Welt anzutreffen.

Die meisten Walarten leben in Gruppen zusammen. Das Gruppenleben hat zahlreiche Vorteile: Mögliche Gefahren kann die Gruppe gemeinsam abwenden oder sie kann gemeinsam auf Beutezug gehen. Auch das voneinander Lernen ist möglich.

Wie heißen Oskars Körperteile?

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Körperteile bei einem Orca

Der Augenfleck ist der weiße Bereich über und hinter dem Auge von Oskar. Der weiße Fleck hinter der Rückenflosse, auch als Finne bezeichnet, wird Sattelfleck genannt. Männchen haben übrigens eine größere Finne (englisch: Dorsal Fin) als Weibchen. Mit den beiden Brustflossen (englisch: Flipper) hält Oskar während des Schwimmens das Gleichgewicht und steuert.

Die Schwanzflosse (englisch: Fluke) ist der flache Teil des Schwanzes, der sich beim Schwimmen auf und ab bewegt und für Antrieb sorgt. Das Nasenloch ist das Blasloch (englisch: Blowhole) eines Wales.

Die knollige Stirn der Orcas nennt man Melone (englisch: Melon). Man glaubt, dass mit ihr die Echolotsignale, also die Verständigungssignale empfangen werden. Und dann gibt es da noch den Bauchnabel, wie bei anderen Tieren und Menschen auch.

Wieviele Babys können Orcas bekommen?

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Orca Geburt

In der Regel haben Orcas nur ein Baby. Zwillinge sind eher selten. Sie tragen ihr ungeborenes Baby fast ein Jahr mit sich herum. Alle zwei bis fünf Jahre bringen sie ein neues Wal-Baby zur Welt.

Mit dem Schwanz voran wird es geboren und gleitet ins Wasser hinaus. Wie Oskar in der Geschichte “Oskar´s erster Tag”.

Da Wale Säugetiere sind, haben sie Lungen, wie wir Menschen. Wale brauchen deswegen Luft zum Atmen. Deswegen stupsen die Delfin- und Wal-Mamas ihre Babys sanft nach oben, an die Wasseroberfläche. Die anderen weiblichen Mitglieder der Gruppe, die Tanten des kleinen Orcas, helfen ihr dabei.

Gibt es unterschiedliche Arten von Orcas?

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Sogenannte Ortansässige Orcas, zu denen auch Oskar gehört, findet man in den Sommermonaten im Norden (Johnstone Strait) und Süden von Vancouver Island (Haro Strait) entlang der Westküste Kanadas. Sie ernähren sich in der Regel von Fischen, dem leckeren Lachs.

Daneben gibt es noch die ständige umherziehenden Orcas. Sie werden auch Nomaden genannt. Sie ernähren sich unter anderem von Meeressäugetieren, wie zum Beispiel Robben oder auch Delfinen.

Von den umherziehenden Orcas unterscheiden sich die ortsansässigen Orcas, nicht nur durch den Speiseplan, sondern auch durch ihr Aussehen. Sie haben eine andere Rückenflossen-Form. Sie reisen auch in kleineren Gruppen und ihr Verhalten und ihre Lautäußerungen sind ebenfalls unterschiedlich.

Wie atmet Oskar?

Mai 3, 2012 von Oskarderorca | Kommentare deaktiviert

Orcas atmen an der Wasseroberfläche

Oskar stößt beim Auftauchen Atemluft durch das Blasloch nach außen, die sofort kondensiert. Man sieht dann eine große Wolke aus Millionen kleiner Wasserteilchen.